HOMÖOPATHIE BEI VERLETZUNGEN

… Ähnliches mit Ähnlichem heilen!

Die Homöopathie verfügt über verschiedenste Mittel, um den Körper zur Selbstheilung anzuregen. Je akuter der Zustand, desto häufiger wird die Arznei gegeben, z.B. bei akuten Blutungen alle 5 Minuten. Bei Besserung wird die Häufigkeit wieder reduziert. Welche homöopathischen Arzneien bei Verletzungen eingesetzt werden, erfahren Sie gleich in folgendem Artikel:

Arnika (Bergwohlverleih, Fallkraut)

wächst im Gebirge, also genau da, wo ein Sturz weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen kann und ist das Erste-Hilfe-Mittel in der Homöopathie schlechthin. Jede, von einem Bluterguss begleitete Prellung, Verrenkung, Erschütterung, Fraktur (Knochenbruch) und jede blutige Wunde benötigt Arnika möglichst sofort. Auch kurz vor, während und nach der Geburt hilft Arnika. Wirksam auch gegen den Schock, der bei jeder Verletzung unterschiedlich stark auftritt

Hypericum (Johanniskraut) hat eine wesentliche Bedeutung bei Verletzungen, welche die Nerven betreffen (Nervenschmerzen / Neuralgien, schießend) und wird deshalb auch als „Arnika der Nerven“ bezeichnet. Es wird eingesetzt bei Wunden in nervenreichen Gebieten, bei Wirbelsäulenprellungen, Steißbeinschmerzen (nach der Geburt), Schmerzen nach Nagel- oder Fingerquetschungen, Hexenschuss oder nach Zahnwurzelbehandlungen.

Staphisagria (Rittersporn), das „Arnika der Seele“ ist die Hauptarznei nach Operationen mit scharfschneidenden Instrumenten (einschneidende Verletzungen, Grobheit, (glatte) Stich- und Schnittverletzungen z.B. nach Kaiserschnitt, Blasen- und Darmlähmung, Kathetersetzen). Diese Arznei ist stark verbunden mit dem Intimbereich bzw. Urogenitalbereich und wird auch als Folge von Verdrängungen (z.B. sexueller Missbrauch) oder von einschneidenden Erlebnissen gegeben.

Bellis perennis (Gänseblümchen)

auch „Arnika der Gebärmutter“ genannt, wird vorwiegend bei Wunden und Verletzungen im Bauchbereich angewandt, wie z.B. Verwachsungen, Bauch- oder Unterleibsbeschwerden nach Operation, Dammschnitt, Verhärtungen; die Schmerzqualität fühlt sich „wie wund“ an. Oft ist es nach der Geburt besser als Arnika. Calendula (Ringelblume), auch „Arnika des Tals“ genannt, kann bei Verletzungen, wie z.B. entzündeten oder vereiterten Wunden oder bei Schnittwunden und Abschürfungen als Salbe verwendet werden.

Calendula (Ringelblume), auch „Arnika des Tals“ genannt, kann bei Verletzungen, wie z.B. entzündeten oder vereiterten Wunden oder bei Schnittwunden und Abschürfungen als Salbe verwendet werden.

Ruta graveolens (Weinraute) kommt bei Verletzungen, die vor allem die Sehnen und Bänder betreffen, zum Einsatz. Dazu gehören z.B. Zerrungen, Überanstrengung, Verstauchung, Sehnenscheidenentzündung; oft an Handgelenk oder Knöchel; Wärme bessert.

Rhus toxicodendron (Giftsumach) wird bei Muskeln, Sehnen, Gelenken oder Knochen angewendet, die überlastet, verstaucht oder gezerrt wurden. Folge von körperlicher, aber auch seelischer Überlastung, wobei langsame fortgesetzte Bewegung immer bessert und Feuchtigkeit verschlechtert. Z.B. bei Hexenschuss, Rheumatismus, Sportverletzungen.

Ledum (Sumpfporst) kommt bei Hieb- und Stichwunden oder bei Blutergüssen (Hämatom) nach Prellungen, wenn Arnika nicht ausreicht, zum Einsatz.

Symphytum (Beinwell) passt bei Knochenbrüchen zur Förderung der Heilung und bei Risswunden. Es empfiehlt sich Symphytum im Wechsel mit Calcium phosphoricum einzusetzen um die Bildung des Knochengewebes zu erleichtern.

Erfrierungen reagieren auf Agaricus, Verbrennungen eher auf Cantharis.

Diese Homöopathika können schon im Säuglingsalter und auch in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingesetzt werden. Bei Bedarf empfehlen wir homöopathische Komplexmittel (z.B. Traumeel® Tabletten, Tropfen oder Salbe). 

Pollenwarndienst

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